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Des Kaisers neue Visionen

Theater

moeller
Es war einmal ein Allmächtiger, der herrschte in einer sehr berühmten Stadt. Doch sein Volk liebte ihn nicht mehr, denn allzu viele hatten keine Arbeit für Lohn und Brot. Auch die Reichen seiner Stadt mochten ihn nicht. Er gab ihnen zu wenig, damit sie investierten für Lohn und Brot. Der Allmächtige war ratlos. Er brauchte doch die Stimmen seines Volkes, als Vertrauensbeweis seiner klugen Politik. Da kamen zwei edle Herren zum Kaiser: „Wir haben die Lösung“ versprachen sie. „Für Lohn und Brot“ versprachen sie. Ihre Lösung hatte die seltsame Eigenschaft, dass sie für jeden Menschen unsichtbar blieb, der nicht für sein Amt tauge oder auch nur unerlaubt dumm sei. Der Kaiser war tief beeindruckt. Konnte er in seinem Reich doch jetzt die Klugen von den Dummen unterscheiden und dann bekam er auch noch die Lösung für Lohn und Brot. Der Staatssäckel war schon geplündert, deshalb zahlte das Volk. Und da das Volk nicht unerlaubt dumm dastehen wollte – vor ihrem Kaiser -, zahlt es noch immer – oder?

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