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Haus Reddersen

Ausstellungen

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Kulturensembles im Park des Klinikums Bremen-Ost:
Das Haus Reddersen war eine Einrichtung zur Unterstützung und Förderung von behinderten Menschen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Diese Institution, welche 1896 unter dem Namen Bremische Idiotenanstalt im Stadtteil Horn gegründet und später in Haus Reddersen umbenannt wurde, war zu dieser Zeit einzigartig in Bremen. Die Bewohner des Hauses erhielten Unterricht und individuelle Förderung um sie zu selbstständigen Menschen zu machen, die auch ohne, oder mit wenig Hilfe ihren Platz in der Gesellschaft finden können.

Während der NS-Zeit wurde diese Einrichtung geschlossen und die Bewohner in zahlreiche andere Heil- und Pflegeanstalten verlegt. Nach der NS-Ideologie waren sie nun „unwertes Leben“, das unter allen Umständen beseitigt werden muss. Von den 73 Bewohnern des Hauses Reddersen, die in andere Einrichtungen weiterverlegt wurden, überlebten nur sehr wenige. Sie starben häufig an den Folgen von Nahrungsentzug, Medikamentenüberdosierung, mangelnder Pflege und kaum vorstellbarer Lieblosigkeit. Die Ärzte nahmen bewusst in Kauf, dass viele einfach starben. So kam es das ein 12 Jahre alter behinderter Junge, der gesundheitlich eigentlich immer in einer guten Verfassung gewesen war, ganz plötzlich an einer Herzlähmung starb, wie in seiner Krankenakte vermerkt wurde.

Unsere Präsentation zeigt die Geschichte des Hauses Reddersen als einen kurzen Überblick auf fünf Ausstellungswänden.

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