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3000 Schicksale

Ausstellungen

…..nur die Treppe hinab, in der unteren Rathaushalle:

„Bremen-Theresienstadt-Riga. 3000 Schicksale“

Eine Ausstellung zweier Künstlerinnen, die in ihrer Arbeit ein weiteres perfides Kapitel von Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) thematisieren:

Am 23. Juli 1942 wurden 163 alte Menschen jüdischer Herkunft aus Bremen nach Theresienstadt deportiert. Lediglich 35 überlebten das Grauen von Ghetto und Konzentrationslagern.

Von den 3000 tschechischen Juden, die im Jahr 1942 von Theresienstadt nach Riga deportiert wurden, überlebten 125!

300_Schickschale

Das Ghetto Theresienstadt bezeichneten die Nationalsozialisten als „Jüdisches Siedlungsgebiet“, als eine Art Modellstadt für jüdische Menschen. Das aus Lug und Trug bestehende „Zwischenlager“ für den Weitertransport in die Vernichtungslager oder Ghettos im Osten steht in seiner grausamen Realität den übrigen Konzentrationslagern in nichts nach.

Im Ghetto Riga, dass von der NS-Bürokratie als Ziel für die Deportation deutscher Juden ausgewählt wurde, waren noch 30.000 lettische Juden interniert, als schon erste Transporte aus Deutschland anrollten. Um Platz für die Neuankömmlinge zu schaffen, wurden an nur zwei Tagen im Winter 1941 über 25.500 Menschen ermordet.

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