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Tanzexperiment

Tanz

crossingover_xbyz_070916-20(Foto Credit Leonie Schydlo)

Tanzexperiment – Erste Begegnungen auf der Bühne

Tanzprojekt mit Schüler und Schülerinnen aus der Oberschule im Park, Gymnasium Links der Weser und der Oberschule Roter Sand

In einem fremden Land anzukommen und sich den bestehenden Strukturen einzufügen setzt Anpassungsfähigkeit, Geduld, Kreativität und Bereitschaft zur Aushandlung voraus. Aber nicht nur das Individuum muss sich anpassen, sondern auch die bestehende Gesellschaft muss neue Wege finden, jeden die Teilhabe zu ermöglichen – ansonsten besteht die Gefahr der gesellschaftlichen Ausgrenzung.

Das gegenseitige Anpassen zwischen dem Individuum und der Gesellschaft ist ein Prozess, der von Person zur Person unterschiedlich und individuell abläuft. Jedoch wirft der Prozess viele gleichen Fragen auf: Muss man etwas abgeben, um sich der bestehenden Strukturen anzupassen? Wie kann ich mein Wissen und meine Bräuche in der neuen Gesellschaft einsetzen und ausleben? Existiert es Platz in der neuen Gesellschaft für mein „kulturelles Gepäck“? Wer hilft mir, damit ich die neue Gesellschaft verstehe? Wie kann dafür gesorgt werden, dass die ersten Begegnungen und das gegenseitige Kennenlernen positiv verlaufen?

Auch wenn alle Beteiligten mit dem Ausgangspunkt und dem Setting für die ersten Begegnungen einverstanden sind, verlaufen diese nicht unbedingt wie eine einstudierte Choreographie. Es können Fehler und Missverständnisse passieren. Jedoch sind die ersten Begegnungen eine Voraussetzung und der erste Schritt für gegenseitiges Verständnis und für die Entstehung von etwas Neuem.

Wir, xbyz, möchten im Rahmen des Projektes „Tanzexperiment – Erste Begegnungen auf der Bühne“ die Fragen nach Anpassung, Ankommen in einem fremden Land und nach den ersten Begegnungen aufgreifen und tänzerisch darstellen. An diesem stadtteilübergreifenden Projekt sind insgesamt 80 Schüler und Schülerinnen aus der Oberschule im Park, Gymnasium Links der Weser und aus Oberschule Roter beteiligt.

Während der Vorbereitungszeit wird in der jeweiligen Schule ein Teil der Gesamtchoreografie einstudiert. Das Zusammenfügen der verschiedenen Teilen zu einer Choreographie findet zum ersten Mal bei der gemeinsamen Aufführung am 9.11.2016 bei der Nacht der Jugend statt. Die Schüler und Schülerinnen lernen sich nicht nur bei der Veranstaltung zum ersten Mal kennen, sondern müssen auch zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne agieren. Passend zum Thema der diesjährigen Nacht der Jugend, „Heimat Europa“, wird so im Rahmen dieses Tanzexperiments das Miteinander, gegenseitige Rücksichtnahme, Anpassung und erste Begegnungen durch Tanz zur Schau gestellt und gegebenenfalls Anregung und Denkanstöße bezüglich der Frage nach einer gemeinsamen Europa, in der jeder sich heimisch fühlen kann, gegeben.

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