Begegnung mit den Sinti und Roma
Seit über 600 Jahren leben Sinti und Roma im deutschen Sprachraum wie auch in anderen Teilen Europas als Bürgerinnen und Bürger dieser Länder. Zeiten der Anerkennung Ihres Lebensstils und ihrer künstlerischen Fähigkeiten wechselten mit Zeiten der Ausgrenzung und Diskriminierung.
Das Völkermordverbrechen der Nationalsozialisten ist in seinem unvorstellbaren Ausmaß ein historischer Bruch, der sich tief in das kollektive Gedächtnis der Sinti und Roma eingegraben hat und die Identität und das Bewußtsein auch der heutigen Generation prägt.
Wir wollen in der Nacht der Jugend erinnern, nachdenken und Anstöße geben für eine menschenfreundliche Gesellschaft.
Humanes Denken und Empfinden können gelernt werden. Wir müssen Rassismus, Antiziganismus und Fremdenfeindlichkeit bekämpfen, wo diese ihre ekelhafte Fratze zeigen. Wir müssen nein sagen, wo Gewalt propagiert oder verniedlicht wird! Wir müssen handeln, wenn Minderheiten benachteiligt und unterdrückt werden und Lügen die Wahrheit verdrängen. Wir müssen bereit sein zum Widerspruch gegen Unrecht, auch dort, wo es uns selbst nicht direkt berührt! |
© 1998-2000 Nacht der Jugend - Initiativkreis / Siehe auch:Impressum

Montag, 1. November
18-23 Uhr
Rathaus Bremen
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