"Vorsicht Schule !" (Geschichtswerkstatt - Schule am Leibnitzplatz) - 1.Stock

Als wir im Rahmen der 100-Jahr-Feier unserer Schule am Leibnitzplatz, Schüler der Abi-Jahrgänge '40-'42 befragten, erfuhren wir auch von Ihrem Unterricht. Als wir sie nach ihren Erinnerungen befragten zum Thema Biologie und Rassenkunde, konnten sie sich nicht erinnern. In den Schulbüchern dieser Zeit fanden wir unglaubliche Texte zum Rassismus, zur Kriegsvorbereitung und zum Führerkult. Beispiel aus einem Biobuch von 1940
Unsere Ausstellung "Vorsicht Schule!" gibt unsere Empörung über den Missbrauch und unsere Verunsicherung zu diesem Ort Schule wieder - woran soll ein junger Mensch erkennen, dass er gelenkt wird? mehr Infos
Comenius-Internat Zeitzeugen - Open boarders, open minds - 1.Stock(Geschichtswerkstatt - Schule am Leibnitzplatz)
Polnische, slowenische, britische und deutsche Jugendliche in Europa. Ihre Geschichte hat gemeinsame und trennende Elemente. Ausschnitte und Momente aus den Jahren nach 1945 werde durch Zeitzeugen erinnert und stehen nebeneinander, sodass sich jeder selbst ein Bild vom Zusammenwachsen Europas nach dem 2. WK machen kann. mehr Infos
Tatort Weserstadionn (FAN Projekt Bremen und Werderfans gegen Diskriminierung) - Festsaal

Die Antdiskriminierungs-AG "Werderfans gegen Diskriminierung" hat sich zum Ziel gesetzt die Öffentlichkeit über Diskriminierungen beim Fußball aufzuklären, zu sensibilisieren und zu zivilgesellschaftlichen Handeln aufzufordern.
Mit der Austellung "Tatort Weserstadion" wollen die "Werderfans gegen Diskriminierung" über die Entwicklung des Rechtsextremismus bei Werder Bremen informieren. mehr Infos PDF Dokument
Haus Reddersen (Kulturensembles im Park des Klinikums Bremen-Ost) - 1.Stock

Das Haus Reddersen war eine Einrichtung zur Unterstützung und Förderung von behinderten Menschen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Diese Institution, welche 1896 unter dem Namen Bremische Idiotenanstalt im Stadtteil Horn gegründet und später in Haus Reddersen umbenannt wurde, war zu dieser Zeit einzigartig in Bremen. Die Bewohner des Hauses erhielten Unterricht und individuelle Förderung um sie zu selbstständigen Menschen zu machen, die auch ohne, oder mit wenig Hilfe ihren Platz in der Gesellschaft finden können.
Während der NS-Zeit wurde diese Einrichtung geschlossen und die Bewohner in zahlreiche andere Heil- und Pflegeanstalten verlegt. Nach der NS-Ideologie waren sie nun „unwertes Leben“, das unter allen Umständen beseitigt werden muss. Von den 73 Bewohnern des Hauses Reddersen, die in andere Einrichtungen weiterverlegt wurden, überlebten nur sehr wenige. Sie starben häufig an den Folgen von Nahrungsentzug, Medikamentenüberdosierung, mangelnder Pflege und kaum vorstellbarer Lieblosigkeit. Die Ärzte nahmen bewusst in Kauf, dass viele einfach starben. So kam es das ein 12 Jahre alter behinderter Junge, der gesundheitlich eigentlich immer in einer guten Verfassung gewesen war, ganz plötzlich an einer Herzlähmung starb, wie in seiner Krankenakte vermerkt wurde.
Unsere Präsentation zeigt die Geschichte des Hauses Reddersen als einen kurzen Überblick auf fünf Ausstellungswänden. mehr Infos
Sintijugend auf Spurensuche (Sinti Verein) - Festsaal

Die Jugendlichen haben sich für diese Ausstellung auf die Spurensuche in die Vergangenheit der Sinti begeben und sich dabei besonders intensiv mit der Verfolgung im 2. Weltkrieg auseinandergesetzt.
So fließen in die Ausstellung auch das sehr beeindruckende Gespräch mit dem erst kürzlich verstorbenen Sinto Ewald Hanstein, der den Jugendlichen seinen Leidensweg durch die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Mittelbau-Dora schildert, sowie der Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit ein.
Die Jugendlichen setzen sich jedoch nicht nur mit der Vergangenheit auseinander, sondern beschäftigen sich auch mit aktuellen Themen. Da sie oft von unwissenden Mitschülern geärgert werden ("Ihr habt doch kein Land..."), steht hier das Thema Heimat im Mittelpunkt.
"Ich hätte nicht geglaubt, wozu die Deutschen fähig sind". - Das Novemberpogrom 1938 in Bremen (DGB-Jugend) - 1.Stock

Die DGB-Jugend zeigt bei der diesjährigen Nacht der Jugend in Kooperation mit dem "Ausstellungskollektiv" die Ausstellung „Ich hätte nicht geglaubt, wozu die Deutschen fähig sind“ – Das Novemberpogrom 1938 in Bremen.
In Text und Bild wird das Novemberpogrom in Bremen in einen historischen Zusammenhang gesetzt. Erläutert werden die Entwicklung des Antisemitismus in Bremen vor und nach 1933, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die Folgen für die jüdischen BremerInnen und der Umgang mit den Tätern nach Kriegsende. mehr Infos