„Move to change“

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Ausstellungen

Die Opfer der NSU
Zeitzeugen 1945

Ausstellung mit Zeitzeugeninterviews der freien evangelischen Bekenntnisschule

 

Zu selten werden Erfahrungen und Erlebnisse zwischen den Generationen ausgetauscht. SchülerInnen der Einführungsphase (Oberstufe) der Freien Evangelischen Bekenntnisschule Bremen haben daher Zeitzeugen zu Ihren Erlebnissen am Ende des Zweiten Weltkrieges befragt. An 10 Hörstationen kann jeder sich die bewegenden Erlebnisse anhören. Dabei geht es um Privates (Familie u.a.), aber auch um die Frage, was der Einzelne von den Naziverbrechen mitbekommen hat und wie ihn / sie das geprägt hat. Die persönlichen Erlebnisse der (Ur-)Großelterngeneration können uns sensibilisieren, bewusster aktuelle Ereignisse und Tendenzen in Gesellschaft und Politik wahrzunehmen und zu reflektieren.

Vermessen

 

Die Ausstellung „Vermessen“ beschäftigt sich mit der bislang unbekannten „Vermessung“ Obervielands durch den Münchener Anthropologen Christian von Krogh, der rund 250 Bauern und Arbeiter in Obervieland untersuchte. Sie dokumentiert seine Arbeit vor Ort und thematisiert die ideologische Belastung der Wissenschaften im Nationalsozialismus. Die Ausstellung wird begleitet.

 

 

Pouring Art

Pouring Art - DRK Jugendhaus Schweizer Viertel und Bremer Jugendring

Foto: Britta Janßen

„Syrische Momentaufnahmen“ -

Fotoausstellung gemeinsam mit Bremerinnen und Bremern in der Villa Ichon, digitale Version bei der Nacht der Jugend

 

Die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, bunte Straßenzüge in Damaskus – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges 2011 unwiederbringlich zerstört. Syrien ist ein Dauerthema in den Medien, und doch ist nur wenig über dieses ehemals menschlich und kulturell so reiche Land bekannt.
Deshalb hat der Syrische Exil-Kulturverein (SEKu) gemeinsam mit einheimischen wie zugewanderten Bremerinnen und Bremern das Fotoprojekt „Syrische Momentaufnahmen“ umgesetzt. Zusammengestellt aus Fotografien, die Bremerinnen und Bremer auf ihren Reisen nach Syrien gemacht haben. Eine Auswahl der Fotos wird in einer digitalen Version der Ausstellung im Rahmen der Nacht der Jugend präsentiert.

Begrüßung: Jasmina Heritani .Mona Charaf Eddine und Karin Rahabi-Leloup

Syrischer Exil-Kulturverein SEKu e.V.

 

Kriegsflüchtlinge

 

An der Oberschule Habenhausen erarbeiten die SchülerInnen im Unterrichtsfach SOL (Selbstorientiertes Lernen) regelmäßig Themen in Form von Projekten. In Jahrgang 9 lautet das Oberthema `Veantwortung übernehmen´. Es geht uns auch darum politische und soziale Verantwortung als Mitglied eines demokratischen Systems übernehmen zu können.  Die SchülerInnen wollten mit einem kleinen Beitrag an der Nacht der Jugend teilnehmen, um nicht nur passiv etwas abzuarbeiten, sondern sich bestenfalls auch emotional damit zu befassen und zu identifizieren. Die Flüchtlingsthematik ist nach wie vor medial aktuell und wurde von den SchülerInnen auch in unterschiedlicher Form wahrgenommen. Zum einen haben sie neue MitschülerInnen aus  unterschiedlichen Fluchtländern bekommen und zum anderen waren sie in einem Alter, dass sie auch durch die Medien damit in Berührung gekommen sind.

Wir haben das Motto der diesjährigen `Nacht der Jugend´ wörtlich genommen. `Move to change´ im Sinne von `Bewegen um etwas zu verändern´ haben wir mit der Flüchtlingsthematik interpretiert, die in unserem Schulalltag permanent präsent ist. Wir wollen nach wie vor an einem besseren Schulklima arbeiten und unsere neuen Mitschüler besser kennenlernen und verstehen. Wir hatten viele Fragen im Hinterkopf und konnten durch unser Projekt vieles klären und besser verstehen. Das wollen wir ein Stück weit in die Öffentlichkeit bringen. Wir werden alle einheitlich auftreten und so erkennbar sein. Die Slogans und Flyer haben wir selbst entworfen.